Arbeitsmodell der Zukunft

 

Die Babyboomer-Generation

Ein Vertreter der Babyboomer-Generation (Jahrgang 1946 - 1964) ist sich gewohnt möglichst lange bei demselben Arbeitgeber zu bleiben, von morgens um 8.00 Uhr bis abends um 17.00 Uhr oder länger zu arbeiten und das von Montag bis Freitag. Er ist es sich ebenfalls gewohnt dies bis 65 Jahre zu tun und möglichst keine Lücken im Lebenslauf zu haben. Somit warten längere Reisen meist bis ins Pensionsalter. Er ist zudem dankbar, dass der Arbeitgeber für ihn sorgt, ihm regelmässig den Lohn bezahlt und in jeder Hinsicht fair mit ihm umgeht.

 

Die Y Generation

Ein Vertreter der Y Generation (Jahrgang 1981 und jünger) denkt komplett anders. Er möchte jederzeit arbeiten können, wenn ihm danach ist, überall auf der Welt und an jedem Tag. Er kann sich durchaus vorstellen länger als 65 zu arbeiten aber mit wesentlich längeren Unterbrüchen und seine Loyalität gegenüber seinem Arbeitgeber tendiert gegen 0. Er ist sich bewusst, dass der Arbeitgeber aufgrund des demographischen Wandels auf ihn angewiesen ist, sofern er die entsprechende Aus- und Weiterbildung mitbringt. Deshalb gehört lebenslanges Lernen für ihn dazu. 

 

Zwei Welten prallen aufeinander

Sie sehen, da prallen zwei Welten aufeinander. Wie wir in Zukunft arbeiten werden, ändert sich fundamental. Einerseits ermöglicht der technische Fortschritt viel flexiblere Arbeitszeiten. Für viele Berufe ist es nicht mehr notwendig physisch am Arbeitsplatz zu sein. Man teilt seine Zeit selbst ein, die Arbeit muss letztendlich erledigt sein. Der neue Luxus heisst Zeit: Zeit für sich, für Familie und Freunde und für Reisen. Man wartet nicht, bis man pensioniert ist, sonder tut wozu man Lust hat. Dies ist die wichtigste Änderung. Man stellt seine Arbeitskraft nicht mehr in den Dienst des Arbeitgebers, sondern arbeitet, damit man sich seine Freizeit jederzeit leisten kann. Der Arbeitgeber ist nicht mehr länger dankbarer Darbieter von Arbeit, sondern lediglich Mittel zum Zweck. Deshalb starten Interviews bei den Jungen nicht mehr mit der Frage: "Was bringen Sie uns als Arbeitnehmer?", sondern mit "Was bieten Sie mir als Arbeitgeber?".

 

Die Essenz für Sie

Wie können Sie sich heute schon darauf vorbereiten und in der Arbeitswelt zurechtfinden? Wichtig sind eine solide Ausbildung und kontinuierliche Weiterbildung in Ihrem Metier. Darüber hinaus ist eine Spezialisierung wichtig - Sie müssen gut in einem bestimmten Bereich sein und dieser Bereich sollte so ausgestaltet sein, dass er nicht digitalisiert werden kann. Alles wozu menschliche Soft Skills nötig sind, ist dafür bestens geeignet. Zudem sollten Sie sich die Fähigkeiten aneignen, um ohne physisches Büro zu agieren. Das heisst reduzieren Sie alles auf Ihren Laptop oder Smartphone, sofern Sie nicht handwerklich tätig sind. Ebenfalls sollten Sie sich überlegen, sich nicht nur auf ein Standbein zu verlassen. Das Internet bietet heute die Möglichkeit nebst Ihrem angestammten Beruf ein Geschäft in einer Nische aufzubauen, wo Sie kontinuierlich etwas dazuverdienen. Sehen Sie sich als Unternehmer, der stets mehrere Teller gleichzeitig jongliert.

 

 

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